Corona und deine Werbeanzeigen: Was du jetzt tun solltest. (Dein Marketing einzustampfen, ist keine gute Idee.)

Corona und deine Werbeanzeigen: Was du jetzt tun kannst (und solltest)

Wir befinden uns derzeit alle in einer besonderen Situation: Corona verändert natürlich auch unser Business. Vielleicht hast du schon erste Kundenaufträge verloren und mit Einbußen zu kämpfen? Bei mir ist das leider schon eingetreten. Oder du hast Sorge, dass du die Auswirkungen finanziell noch zu spüren bekommst?

Am besten ist es wohl jetzt, wenn jeder mit anpackt. Ich kann meinen Teil dazu beitragen, in dem ich dir mit meinem Wissen zu Werbeanzeigen weiterhelfe: In dieser Folge gebe ich dir effektive Action Steps an die Hand, wie du mit der Krise Ads-technisch am besten umgehen solltest.

Konkret heißt das: Hör rein und lerne, welche 7 Schritte du jetzt tun kannst, solltest und, meiner Meinung nach, musst. —> Dein komplettes Marketing einzustampfen, ist es nicht.
In der Krise kann für uns Coaches, Berater und Dienstleister sogar eine Chance liegen, wenn wir es bedacht und strategisch angehen:

7 Schritte, wie du deine Werbeanzeigen auch in Zeiten von Corona sinnvoll einsetzen kannst:

  1. Pack das Pixel auf deine Website. Damit fängst du an, Informationen über deine Zielgruppe zu sammeln. Das ist jetzt dein größtes Ziel!

  2. Konzentriere dich auf den Aufbau deiner warmen Kontakte (custom audiences). Die werden später viel wert sein.

  3. Recherchiere, was deine Zielgruppe gerade braucht. Nutze Google Trends und halte deine Ohren offen.

  4. Richte deinen Content daraufhin aus. Biete Lösungen für die Ängste und Wünsche und Fragen jetzt.

  5. Bewerbe diesen Content mit Werbeanzeigen. Du verkaufst so nichts, du fragst nach nichts. Du hilfst.

    Schalte video-view-Kampagnen auf deine Videos, Traffic-Kampagnen zu deiner Website, Engagement-Kampagnen zu guten Posts, die Mehrwert liefern oder Conversion-Kampagnen für deinen Leadmagneten.

  6. Lege verschiedene, mehrere kalte Zielgruppen an; trau dich; teste.

  7. Teste auch verschieden Ad Creatives, also Bilder, Videos und Texte. Lege viele verschieden Anzeigen an; gestalte unterschiedliche Bilder; probier mal Videos; verwende unterschiedliche Textaufhänger.

    Bleib gesund und behalte einen kühlen Kopf!

Shownotes

Mit welcher falschen Erwartungshaltung deine Ads nie erfolgreich werden, und welche eine Sache du endlich einsehen musst

Mit welcher falschen Erwartungshaltung deine Ads nie erfolgreich werden, und welche eine Sache du endlich einsehen musst

Meine Anzeigen funktionieren einfach nicht! Das ist die häufigste Aussage, die ich von meinen Kunden zu hören bekomme. Aus dieser Erfahrung habe ich einen der Top-Fehler identifiziert, den viele Menschen bei ihren Werbeanzeigen machen.

Hierbei handelt es sich um das falsche Mindset und die falsche Erwartungshaltung. Besonders am Anfang ist eine entsprechende Einstellung sehr wichtig. Du benötigst dringend Erfahrungswerte, um erfolgreich Werbeanzeigen zu schalten.

Ich zeige dir deshalb genau, welches Mindset du dafür unbedingt benötigst, damit deine Werbeanzeigen langfristig zu deinem gewünschten Ziel führen.

Hör dir gerne meine Podcastfolge an oder lies die Folge auch als Blogbeitrag.

In dieser Folge erfährst du:

    • warum du besonders am Anfang an deiner Erwartungshaltung arbeiten solltest
    • was du bei Werbeanzeigen auf Facebook, Instagram und Pinterest eigentlich für dein Geld bekommst
    • welche eine (!) Sache du realisieren musst, damit es mit deinen Kampagnen klappt
    • was du brauchst, um erfolgreich Werbeanzeigen zu schalten
    • was du tun kannst, um beim nächsten Mal eine realistischere Erwartungshaltung zu haben.

Du kannst nicht aus heiterem Himmel den großen Erfolg erwarten

Viele Menschen denken, sie investieren einfach 50 Euro in eine Werbekampagne und generieren dadurch sofort hunderte neue Newsletter-Abonnenten oder Käufer für ihre Angebote. Das ist eine grundlegend falsche Erwartungshaltung, denn diesen sofortigen Erfolg erwartest du sicher auch nicht bei einer Radiowerbung oder einer Anzeige in der Zeitung.

Was solltest du deshalb unbedingt an deiner Einstellung ändern?

Für dich ist eines wichtig zu wissen: Mit deinen Werbeanzeigen kaufst du dir im Wesentlichen Daten und Informationen über deine Zielgruppe. Das können Daten sein, wie viele Menschen auf deiner Website waren, ob sie mit dem Handy oder über den Desktop online sind oder welches Geschlecht sie haben.

Je mehr Daten und Informationen du von Kampagne zu Kampagne sammelst, desto besser kannst du die nächste Kampagne darauf optimieren. Du siehst dadurch, bei wem deine Anzeige besser ankam und wem du sie im nächsten Schritt nochmal anzeigst. 

Das erklärt, warum du deine Kampagne nicht schon nach 3 Tagen frustriert beenden solltest. Realisiere deshalb, dass du für Anzeigen auf Facebook, Pinterest, Instagram etc. Geld für Informationen bezahlst. Dann realisierst du automatisch, dass du erst Daten über deine Zielgruppe sammeln musst, um dieser letztendlich etwas zu verkaufen.

Falls du also noch gar keine oder nur wenig Werbeanzeige geschaltet hast, musst du unbedingt Erfahrungswerte und Daten der Zielgruppe sammeln. Erst dann können deine Anzeigen erfolgreich werden. Facebook muss zunächst für dich testen, was gut funktioniert und was nicht. Das erlernte Wissen kannst du anschließend dafür nutzen, um deine nächsten Kampagnen zu optimieren.

Genau so sollte deine Erwartungshaltung gegenüber Werbeanzeigen aussehen

Wenn du noch am Anfang stehst, sollte deine Erwartungshaltung wie folgt lauten: „Höchstwahrscheinlich werde ich mit meiner ersten Werbeanzeige noch keine guten Ergebnisse erzielen. Es kann gut möglich sein, dass ich Geld verliere und mit dem investierten Geld vorerst keine neuen Kunden generieren. Jetzt weiß ich aber, dass es Teil des Prozesses ist und ich zunächst Dinge testen und Daten sammeln muss. Ohne Vorwissen und ohne jegliche Infos über meine Zielgruppe kann ich nicht davon ausgehen, die besten Werbeanzeigen überhaupt zu schalten.“

Genau das ist eine realistische Erwartungshaltung. Vorerst musst du einfach Geld ausgeben, um Daten zu sammeln und anschließend Geld damit zu verdienen.

Wenn du dir das zu Herzen nimmst, hast du schon einiges realisiert, was bisher vielen Menschen nicht gelingt. Damit sparst du dir einiges an Enttäuschung. Kaum jemand geht mit dieser Erwartungshaltung an Werbeanzeigen ran. Du ab sofort aber schon.

Kaum etwas auf der Welt funktioniert schon beim ersten Versuch einwandfrei

Ich wage mich zu behaupten, dass nichts im Leben sofort und voller Magie funktioniert. Leider wird das vor allem bei Ads meist übersehen. Viele meiner Kunden haben einmalig getestet, eine Werbeanzeige zu schalten. Werden damit nicht sofort Verkäufe erzielt, heißt es einfach, dass die Ads nicht funktionieren und das Thema ist erledigt. 

Würdest du aber mit einem Kind schimpfen, das beim ersten Versuch auf dem Fahrrad etwas wackelt oder sogar umfällt? Sollte es nicht weiterhin versucht werden, bis es mit dem Fahrradfahren klappt? 

Werbeanzeigen sind ein enorm umfangreiches Marketinginstrument

Ads bieten dir unglaublich viele Möglichkeiten. Es gibt verschiedene Strategien, unzählige Herangehensweisen und ständig Änderungen. Hinter den Anzeigen steckt ein großer Algorithmus und das Thema benötigt eine Lernphase, um wirklich alles zu verstehen.

Ich möchte dir hiermit also keinen Honig um den Mund schmieren und behaupten, es wäre ein Kinderspiel, Anzeigen zu schalten. Übung macht den Meister und je mehr du dich an Werbeanzeigen herantraust, umso mehr wirst du lernen. 

Ich freue mich, wenn dieses Thema für dich aufschlussreich war und du deine Erwartungshaltung gegenüber Anzeigen nun ändern kannst. Hör gerne in meine zugehörige Podcast-Episode rein, um noch mehr Infos zu erhalten.

Möchtest du diese Lernphase lieber überspringen und dich nur auf dein Kerngeschäft konzentrieren? Dann unterstütze ich dich jederzeit gerne bei der erfolgreichen Erstellung deiner Werbeanzeigen. Melde dich gerne bei mir und wir besprechen, wie ich dir dabei helfen kann.

Troubleshooting, wenn deine Anzeigen nicht laufen

Troubleshooting, wenn deine Werbeanzeigen nicht laufen

Deine Werbeanzeigen laufen einfach nicht? Du hast Geld für Anzeigen auf Facebook, Instagram und/oder Pinterest investiert, aber es kommt einfach nichts zurück? Dann bekommst du heute viele Tipps was du tun kannst, wenn deine Kampagnen einmal nicht so gut laufen.

Ich habe für mich selbst eine 5-Schritte-Methode entwickelt, womit ich nicht gut funktionierende Werbeanzeigen analysieren und Fehler beheben kann. Gerne gebe ich diese Anleitung nun auch an dich weiter.

Hör dir gerne meine Podcastfolge an oder lies die Folge auch als Blogbeitrag.

In dieser Folge erfährst du:

    • welche 5 Dinge du dir anschauen solltest, wenn deine Kampagnen nicht gut laufen
    • Wieso es für alles eine Lösung gibt 😉
    • was du tun kannst, damit deine Kampagnen ab sofort besser performen

Wie kannst du also Fehler deiner Anzeigen beheben und ein Troubleshooting betreiben?

Du hattest bestimmte Vorstellungen und Ziele für deine Werbeanzeige, aber die Realität sieht leider anders aus. Deine Anzeigen laufen einfach nicht, wie du es dir vorgestellt hast. Doch woran kann das liegen?

Lass uns gerne die 5 möglichen Probleme durchgehen, warum deine Werbeanzeigen nicht funktionieren könnten.

1.) Bekommst du Reichweite für deine Werbeanzeigen?

In deinem Werbeanzeigenmanager findest du einen Überblick zu Reichweite und Impressionen. Die Reichweite sagt dir, wie viele Menschen deine Ads gesehen haben und Impressionen bedeutet, wie oft deine Anzeige auf den jeweiligen Plattformen ausgespielt wurde. 

Wenn keiner deine Werbeanzeige sieht, kann sie logischerweise auch nicht gut performen. Probleme mit der Reichweite kann es aus den folgenden Gründen geben.

2.) Hast du alle Regeln beachtet?

Wenn es nicht an deinen Impressionen und deiner Reichweite liegt, könnte es ein Problem mit deiner Ads Policy geben. Hierbei geht es um die Regeln, die du bei dem Schalten einer Werbeanzeige beachten musst. Beachtest du nicht alle Richtlinien, kannst du bestraft werden. Das äußert sich häufig, indem beispielsweise deine Reichweite eingeschränkt wird. 

Facebook zeigt derartige Verstöße direkt an und du kannst alles in deinem Werbeanzeigenmanager kontrollieren. 

Hast du alle Rechnungen bezahlt?

Hast du offene Rechnungen für deine Werbeanzeigen nicht bezahlt oder gibt es Probleme mit deiner Kreditkarte, dann kann deine Reichweite eingeschränkt werden. 

Hast du dein Kampagnenziel richtig festgelegt?

Wenn dein Kampagnenziel nicht darauf optimiert ist, was du eigentlich verfolgen möchtest, kann deine Ad von Facebook nicht ausgespielt werden. Auch das beeinflusst deine Reichweite. 

Hast du die Größe deiner Zielgruppe richtig festgelegt?

Die Zielgruppe muss unbedingt groß genug sein, damit deine Anzeige auch zahlreichen Menschen ausgespielt wird. Ist die Zielgruppe zu klein definiert, leidet deine Reichweite. 

Ist dein Budget zu knapp bemessen?

Je weniger Geld du in deine Werbeanzeigen investierst, umso weniger Erfolg wirst du damit erzielen. 

Ist dein Pixel richtig optimiert und eingebunden?

Das Facebook Pixel hilft dir dabei, deine Anzeigen gezielt an Webseitenbesucher auszuspielen und Conversions nachzuvollziehen. Ist es nicht richtig eingebunden, erzielst du keinen Nutzen damit.

3.) Sehe dir deinen Funnel rückwärts an

Gehen wir von der folgenden Situation aus. Einer Person hat einen Wunsch bzw. ein Problem, bekommt deine Ad ausgespielt, findet das Thema interessant und klickt auf deine Website. Letztendlich trägt sie sich in deinen Newsletter, kauft etwas und führt die von dir gewünschte Aktion aus. 

Funktioniert deine Werbeanzeige aber nicht, kannst du genau diese Customer Journey einmal rückwärts durchgehen. Frage dich, ob dein Angebot wirklich gut ist.

  • Ist dein Angebot inhaltlich und preislich optimal gestaltet?
  • Ist deine Landingpage ansprechend, um Käufe zu erzielen?
  • Hast du eine Conversion Rate von mindestens 20 – 25 %

4.) Funktionieren deine Werbeanzeigen überhaupt und sind sie ansprechend gestaltet?

Um das herauszufinden, solltest du auf die CTR (Click-Trough-Rate) achten, das ist der prozentuale Anteil aller Menschen, die deine Werbeanzeige sehen und klicken. Der Wert sollte mindestens bei etwa 1 – 1,5 % liegen. Klicken zu wenig Menschen auf deine Anzeige, kann das möglicherweise am Text liegen oder an einem nicht konvertierenden Bild.

Wirf einen Blick auf die Anzeigenrelevanz. Hier sagt dir Facebook, ob du über oder unter dem Durschnitt bist, was Qualität, Engagement und Conversion Rate angeht. Mindestens 2 dieser 3 Werte sollten überdurchschnittlich sein.

5.) Hast du ein Problem mit dem Targeting der Zielgruppe? 

Möglicherweise hast du nicht die richtige Targetierung gewählt und deine Kampagne landet nicht bei den richtigen Menschen. Das Problem kommt sehr häufig bei meinen Kunden vor. Du versuchst also, mit den falschen Menschen zu sprechen. In diesem Fall musst du deine Zielgruppe nochmal neu anlegen. 

Mein Tipp: Sehe dir in deinem Werbeanzeigenmanager bisherige Kampagnen aus der Vergangenheit an. Analysiere dann die Ads, die besonders gut gelaufen sind und sehe nach, welche Zielgruppe du damals gewählt hast und wähle diese erneut. 

Ein Indikator für eine nicht richtig eingestellte Zielgruppe kann auch der CPC (Cost per Click) sein, was deine Anzeige negativ beeinflusst. Dabei handelt es sich um die Zahl, wie viel Geld du Facebook dafür zahlst, dass eine Person klickt. Wird die Anzeige nur den falschen Menschen angezeigt, dauert es sehr lange, bis doch einmal die richtige Person klickt. Das lässt den Klick entsprechend teurer werden. Sind die Kosten höher als 2 Euro, gibt es auf jeden Fall ein Problem mit deiner Zielgruppe.

Es kann auch sein, dass deine Zielgruppe zu spezifisch oder zu unspezifisch eingestellt ist. Wenn du zu viele Begriffe eingetragen hast, fällt es Facebook schwer, Personen zu finden, auf diese alle der Begriffe zutreffen. Wählst du aber zu wenig aus, wird die Zielgruppe unendlich groß.

Sei also ein Detektiv in deinem eigenen Werbeanzeigenmanager und mach dich auf die Fehlersuche, warum deine Werbeanzeigen nicht funktionieren. Mit diesen Tipps werden sich deine Kampagnen bestimmt verbessern.

Noch mehr Input zu diesem Thema bekommst du gerne in meiner Podcast-Episode.

Benötigst du Unterstützung, um deine Werbeanzeigen effizienter zu gestalten, um deine gewünschten Umsatzziele zu erreichen? Dann melde dich gerne bei mir und wir besprechen, wie ich dir dabei helfen kann.

Wieviel Anzeigenbudget brauchst Du eigentlich?

Wie viel Geld für deine Werbeanzeigen?

Wie viel Geld brauchst du eigentlich für deine Werbeanzeigen? Das ist wohl die häufigste Frage, die ich von meinen Kunden gestellt bekomme. Ich könnte dir jetzt eine erste plumpe Antwort geben: Je mehr, desto besser. Das stimmt aber nur so halb und ist nicht ganz richtig. Beim Budget für deine Anzeigen kommt es auf einige Faktoren an.

Welche das sind und wie viel Geld du für deine Werbeanzeigen einplanen musst, erzähle ich dir in der neuen Folge meines Traffic Team Podcasts. 

In dieser Folge erfährst du:
  • Warum es nicht nur ums Geld geht
  • Warum du ein gutes Angebot brauchst
  • Wie wichtig das richtige Kampagnenziel ist
  • Warum du die Kosten pro Lead immer im Verhältnis zum Umsatz setzen solltest
  • Warum du mit Facebook- und Instagram-Ads Daten sammelst und warum das auch okay so ist

Herzlich Willkommen zum Traffic Team Podcast!

Herzlich Willkommen zur ersten Folge des “Traffic Team” Podcasts! 🙂 Der Podcast, der dir zeigt, wie du Werbeanzeigen schaltest, die gut laufen und dir Webseiten-Traffic und neue Kunden bringen.

 In dieser Folge erfährst du:

    • Wer ich bin 
    • Warum es den Traffic Team Podcast gibt
    • Was Du im Traffic Teams Podcast lernen wirst
    • Wer den Podcast unbedingt hören sollte