Wie deine Facebook-Anzeigen (nicht) nerven

Wie deine Facebook-Anzeigen (nicht) nerven

Hast du Angst, dass deine Facebook Werbeanzeigen nerven könnten? Denkst du dir vielleicht, je öfter deiner Zielgruppe die Facebook Werbung angezeigt wird, umso weniger möchten sie etwas bei dir kaufen?

Viele meiner Kunden haben genau deshalb Bedenken. Sie möchten nicht, dass ihre Anzeigen nerven könnten. Das sollte aber auf keinen Fall ein Grund sein, um gar nicht erst Anzeigen zu schalten. 

Ich gebe dir heute einige Tipps mit auf den Weg, wie deine Ads nicht nervig wirken.

Hör dir gerne meine Podcastfolge an oder lies die Folge auch als Blogbeitrag.

In dieser Folge erfährst Du:

  • Warum nerven berechtigt ist
  • Je mehr sie nach Werbung aussieht, desto nerviger
  • Warum auch Facebook ein sinnvoller Austausch wichtig ist
  • Warum es auf Sozialen Netzwerken anders abläuft

Deine Angst vor nervigen Facebook Werbeanzeigen ist nicht unbegründet 

Einige Menschen kostet es sowieso schon Überwindung, etwas auf Facebook, Instagram, Pinterest & Co. zu posten und sich zu präsentieren. Das verstehe ich total. Hier steckt allerdings kein Geld dahinter und alle sehen deine Beiträge freiwillig, weil sie dir folgen. Bei Werbeanzeigen hingegen bezahlst du Geld, dass deine Message an fremde Menschen ausgespielt werden – ob sie wollen, oder nicht. 

Die Angst ist also gerechtfertigt, dass Anzeigen auch nerven können. Auch die Wahrscheinlichkeit negative Kommentare zu bekommen ist größer als bei normalen Postings. Du darfst dabei nicht die Tatsache vergessen, dass Facebook oder Instagram soziale Netzwerke sind. Die meisten Nutzer halten sich dort privat auf. Wenn du Facebook Werbeanzeigen schaltest, wirbst du also auf einer Plattform, auf der sich die Nutzer in erster Linie privat aufhalten. Das trifft auf die meisten unserer potenziellen Kunden zu.

Wenn du das im Hinterkopf behältst, überrascht es dich bestimmt nicht, das Anzeigen in diesem Fall auch nerven können. 

Deine Facebook Werbung ist nicht so nervig, wie du denkst 

Neulich habe ich eine E-Mail meiner Kundin erhalten, deren Inhalt ich dir gerne zeigen möchte:
„Ich habe immer noch großen Respekt vor Facebook und habe Angst, dort etwas Falsches oder Blödes zu veröffentlichen. Immerhin kann es ja die ganze Welt sehen. Mittlerweile bin ich für meine Verhältnisse schon richtig locker geworden. Etwas Angst habe ich aber trotzdem noch, dabei entlarvt zu werden, totalen Mist zu schreiben oder nicht gut genug zu sein…“

Ich muss zugeben, dass ich teilweise auch etwas Angst habe, bevor ich eine Podcast-Folge veröffentliche. Daher verstehe ich diese Ängste nur zu gut. Mit der Zeit wird das aber wirklich besser. Du selbst empfindest das auch viel schlimmer, als die Anzeige tatsächlich auf andere wirkt. Bestimmt fällt dir selbst aktuell keine Anzeige einer anderen Person ein, die dich so richtig genervt hat. Mir selbst geht es zumindest so. 

Was kannst du tun, um mit deinen Anzeigen nicht zu nerven? 

Je lauter, verkaufsorientierter und werbender deine Facebook Anzeigen aussehen, umso störender wirken sie. Je offensichtlicher deine Anzeige nach Werbung aussieht, desto mehr nervst du auch deine Zielgruppe damit. Der Trick ist daher, deine Ads so wenig werblich wie nur möglich aussehen zu lassen. Doch wie funktioniert das?

Nutze Storytelling für wirkungsvolle Facebook Werbeanzeigen 

Bestimmt hast du schon einmal von Storytelling gehört. Das wird sehr oft für Werbung verwendet. Hierbei geht es um eine Geschichte, die einen persönlichen Bezug zu einem Produkt oder einer Leistung erweckt und Emotionen vermittelt. Gute Geschichten begeistern einfach und bringen Leben in Zahlen, Daten und Fakten. 

Ein Beispiel für emotionales Storytelling ist die Werbung von Edeka zur Weihnachtszeit. Wirf gerne mal einen Blick rein. Hier siehst du, dass die eigentliche Produktwerbung völlig im Hintergrund bleibt. Für alle Formen von Werbung gilt: Weniger ist mehr! Je weniger deine Facebook Anzeigen nach Werbung aussehen, umso effektiver sind sie. 

Facebook möchte Beiträge, die zur zwischenmenschlichen Interaktion anregen

Facebook selbst hat schon 2018 angekündigt, sie möchten mehr Beiträge sehen, die zu zwischenmenschlichen Interaktionen anregen. Menschen sollen liken und kommentieren und ihre eigenen Geschichten zum Thema teilen. Je mehr sinnvoller Austausch stattfindet, umso besser wird deine Anzeige ausgespielt. 

Das Ziel von Facebook ist es natürlich, mit dem Schalten von Anzeigen Geld zu verdienen. Aber sogar die Plattform selbst sagt, es darf nicht zu viel des Guten sein. Die Werbung soll also nicht zu offensichtlich stattfinden und wir sollten keine Marktschreier sein. Wichtig ist, dass du Mehrwert lieferst und für Interaktionen sorgst. Alle User sollen happy mit der Nutzung von Facebook sein und nicht von zu viel Werbung genervt werden. 

Das kannst du bei der grafischen Gestaltung deiner Facebook Ads beachten

Rein inhaltlich gesehen besteht jede Facebook Werbung aus einem Text und einem Bild. Für die visuelle Gestaltung empfehle ich dir unbedingt persönliche Bilder, anstatt Stockfotos. Es ist immer schön zu sehen, wenn du selbst dein Business darstellst. Immerhin steht und fällt dein Unternehmen mit dir als Person. Stockfotos werden hundertfach benutzt und irgendwann haben sich die User daran sattgesehen. Mit einem persönlichen Bild sorgst du direkt für den Aufbau eines persönlichen Verhältnisses. 

Bereite auch keine Grafiken mit Stockfotos, Bannern und viel zu viel Text vor. Nutze zudem weniger Filter, da Authentizität wichtig ist. Dein Bild sollte zwar auffallen und aus der Masse hervorstechen, aber zu übertriebene Filter wirken abschreckend. Nutze keinen blinkenden, sich drehenden und funkelnden Buttons oder Pfeile, die auf einen Button zeigen. Alles Unnatürliche hat auf deinem Bild nichts zu suchen.

So gestaltest du einen ansprechenden Text für deine Facebook Werbeanzeigen 

Um einen nicht zu werblichen Text der Anzeige zu erstellen, kannst du einfach von dir als Person in der Ich-Form berichten. Erzähle mehr von dir und weniger von deinem Angebot. Deine Zielgruppe muss dich in erster Linie mögen, um mit dir zusammenzuarbeiten. Zeig dich also unbedingt als Person. Es wird viele Menschen geben, die dich toll finden und gerne auf deine Anzeige klicken, um mehr Infos zu erhalten.

Zeige dich auch gerne verletzlich. Berichte, wie es dir selbst vor ein paar Jahren ergangen ist und was dir dabei geholfen hat, dein Ziel zu erreichen. Genau diese Erfahrung deiner Heldengeschichte bietest du nun beispielsweise in deinem Kurs an. 

Auch brutale Ehrlichkeit und Herzlichkeit funktioniert gut in Anzeigen. Scheue dich nicht davor, in den Anzeigentext zu schreiben, dass du dieses Angebot zum ersten Mal anbietest. Überlege dir vielleicht einen Sonderpreis, weil du noch am Anfang stehst. Menschlichkeit zu zeigen erweist sich bei jedem Verkauf immer wieder als extrem hilfreich. Dann wirst du auch garantiert keinen mit deinen Facebook Anzeigen nerven.

Menschen sollen denken, deine Werbung ist ein Post eines Freundes

Was du erreichen willst ist, dass eine Person über deine Facebook Werbeanzeige denkt, sie ist mit dir befreundet. Momentan kann sich diese Person aber gar nicht an dich erinnern und soll erst auf den zweiten Blick erkennen, dass es sich dabei um eine Ad handelt. Genau dann hast du es erreicht, dass eine Werbeanzeige nicht zu werblich aussieht. 

Wecke Emotionen, damit deine Anzeigen nicht nerven

Stelle dir die Person genau vor, die deine Facebook Werbeanzeigen zu Gesicht bekommen. Wie könnte sich diese Person fühlen, nachdem sie dein Angebot in Anspruch nimmt? Angenommen, du schaltest eine Kampagne auf deinen Blogpost. Was weiß diese Person, was sie jetzt noch nicht weiß, wenn sie deinen Blogartikel gelesen hat. Wie fühlt sich das neue Wissen an? Wie verändert es ihr Leben?

Werde also ganz spezifisch und erwecke die Emotionen. Das gelingt dir genau, in dem du erzählst, was nach dem Lesen deines Artikels besser wird. Berichte nicht nur darüber, dass du ein Webinar anbietest und wann es stattfindet. Erwecke vielmehr Bilder in den potenziellen Kunden und verkaufe nicht das Webinar an sich, sondern die zugehörigen Emotionen. Hier sind wir wieder beim Stichwort Storytelling. 

Nutze dafür keine unverständlichen Fachbegriffe, sondern verwende eine verständliche Sprache. Schreibe deine Anzeige, als würdest du einem Freund davon erzählen. Spreche unbedingt auch von echten Menschen und nicht von Konzepten oder Strategien. Erzähle beispielsweise Geschichten von deinen Kunden, wie du ihnen helfen konntest. Somit baust du Persönlichkeit auf und weckst viel mehr Interesse bei deiner Zielgruppe. 

Vergiss also alles, was du bisher über klassische Werbung weißt. Auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram läuft das etwas anders. Wenn du all diese Dinge beachtest, musst du dir künftig keine Sorgen mehr machen, mit Facebook Anzeigen zu nerven. 

Brauchst du noch Hilfe, damit deine Werbeanzeigen endlich zum gewünschten Erfolg führen? Dann melde dich gerne bei mir und wir besprechen, wie ich dir dabei helfen kann.

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*Zugeben: Diese Zahl ist eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Witz. Worauf ich dir aber mein Ehrenwort gebe: Wir machen deine Anzeigen messbar effizienter.

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